Sturmvögel auf Deutschlandtour 2018 ...

Na ja, nicht ganz - aber Teile der ersten Etappe der neuen Deutschlandtour 2018 wurden auf dem Weg nach Berg bei Altorf in der Nähe von Nürnberg befahren.
So erreichten wir nach dem Start in Ramersdorf die Höhen um Aegidienberg und Rottbitze und auch das Teilstück zwischen Dierdorf und Selters im Westerwald auf der L267 haben wir, wenn auch in anderer Richtung, komplett getestet.
Wenn man sich die Gesamtstrecke Bonn bis Berg südlich von Nürnberg betrachtet, dann sind wir mit der Sturmvogel-"Deutschlandtour" gar nicht so weit weg.

Der Plan, in drei Tagesetappen den verwandschaftlich verbundenen Gasthof südlich von Nürnberg zu erreichen wurde im Spätherbst letzten Jahres geboren.
Und als hätten alle darauf gewartet, fanden sich schnell 14 Sturmvögel, um die Herausforderung gemeinsam zu bewältigen.
Dank Internet, Quäldich.de, GPSies und natürlich unserer erfahrenen Streckenplanern stand der grobe Fahrplan schnell fest. Passende Hotels wurden frühzeitig gebucht und alle Zeichen standen auf Gelingen.

1. Etappe (16. August 2018, www.gpsies.com/map.do)

Ob es beabsichtigt war, lässt sich abschließend nicht mehr sagen. Aber ausgerechnet die erste Etappe hielt mit 160 km und 2.400 Hm das schwierigste Teilstück bereit.
Wahrscheinlich sollte "der Spreu vom Weizen" getrennt werden, damit jeder fortan seine Gruppe selber finden konnte. Schließlich sollte jeder sein Tempo fahren können, die Devise lautet: Ankommen und nicht Ausscheidung. Von den ursprünglich geplanten drei Gruppen sind zwei übrig geblieben und nach den ersten Anstiegen im Siebengebirge trennte sich wie beabsichtigt das Fahrerfeld.

Dank der täglich gut bestückten ersten Verpflegungsstelle konnten die Sportler ihre Speicher immer wieder auffüllen. Die beiden anderen "Haltestellen" mittags und nachmittags in Bäckereien oder in der Eisdiele regelten die weitere Kalorienzufuhr und den Wasserhaushalt.
Das war auch notwendig, denn der Sommer machte auch bei unserer Tour keine Pause und Temperaturen über 30 Grad sind dann doch nicht für jeden geeignet.
Bereits am ersten Tag standen Krämpfe auf dem Programm, einer konnte die letzten paar Kilometer nur noch im herbeigerufenen Servicewagen absolvieren.
Am Ziel in Friedberg (Hessen) angekommen, wurden wir mit einigen kühlen Getränken empfangen, um nach dem Abendessen gestärkt und müde ins Bett zu fallen.

2. Etappe (17. August 2018, www.gpsies.com/map.do)

Am zweiten Tag ging es über 135 km von Friedberg nach Würzburg.
Auf dem Papier deutlich einfacher als die erste Etappe, wurde sie trotzdem übereinstimmend als schwieriger als am Vortag empfunden. Offenbar steckte der erste Tag noch in den Muskeln und Knochen. Vermutlich lag es auch an der zunehmenden Schwüle, da für Freitagnachmittag Gewitter angekündigt waren.
Die Streckenführung war geprägt von vielen kleinen Landstraßen mit einigen Überraschungen, denn nicht eingeplante Baustellen forderten kurzfristige, meist kurze Umwege.
"Kleine Landstraßen" lässt sich nicht von den letzten Kilometern sagen, wo die Einfahrt nach Würzburg über dicht befahrene Land- und Stadtstraßen mitten im Wochenendverkehr dann doch gemischte Gefühle hinterlies. Allerdings hat sich die mögliche Alternative auf dem Mainradweg zu fahren als nicht praktikabel erwiesen, zu viele nicht asphaltiere Teilstücke hätten die Rennräder doch wieder auf die Straße zurück gezwungen.
Vielleicht hat auch das den Eindruck der schwierigeren Strecke als am Vortag verstärkt.
Glück und einen versöhnlichen Eindruck hinterlies die Tour dann aber doch noch, den unmittelbar nach Ankunft der zweiten Gruppe im Übernachtungshotel in Würzburg Süd brach das versprochene Gewitter los.

3. Etappe (18. August 2018, www.gpsies.com/map.do)

Am 3. Tourtag fuhren alle wie befreit und flogen formlich in Richtung Nürnberg.
Auf der gut asphaltierten und wenig befahrenen B8 ging es auch für beide Gruppe gemeinsam zügig dahin.
Wegen der Entfernung zum Ziel musste die Streckenführung diesmal direkt gewählt werden. So wurde die B8 fast durchgängig zum Begleiter zwischen Würzburg und Nürnberg. Erst hinter Nürnberg wurden wieder kleinere Straßen erreicht.
In Nürnberg, 40 km vor dem Ziel, wurden die Mietwagen für die Rückfahrt am Sonntag übernommen.

Alle Sturmvögel trafen sich dann nach insgesamt 450 km und unzähligen Höhenmetern über die drei Tage beim Gasthof Kellermann auf dem Stöckelsberg bei Altorf südlich von Nürnberg.
Nach herzlichem Empfang und einigen Kaltgetränken absolvierte man die letzten 7 km zum Hotel Knörr in Berg, um die Räder zumindest für diesen Moment einzulagern.
Jetzt mit Autos unterwegs, ging es zum Abendessen und zum Ausklang unserer "Deutschlandtour" zurück zum Gasthof Kellermann, wo wir von der gesamten Familie vorzüglich verwöhnt wurden und die ersten Erinnerungen an die drei Tage austauschten.

Nach dem Frühstück am Sonntag ging es zeitig mit den geliehenen Autos zurück nach Bonn.
Nur die drei Fahrer müssten hellwach sein, während die Beifahrer ihren Gedanken nachhängend sich bereits von der Tour erholten.

Allen Beteiligten hat die Tour viel Spass gemacht und es herrscht die übereinstimmende Meinung, an der nächsten Mehrtagestour erneut teilzunehmen.
Erste mögliche Ziele wurden bereits genannt.

Dank an alle, die zum Gelingen der Tour beigetragen haben: den Organisatoren Jörg und Roland, den Fahreren Jörg, Alex und Udo sowie den unbekannten Helfern im Hintergrund.

Ein besondere Dank gilt der Familie Kellermann für den familiären Empfang und die vorzügliche Betreuung am Stöckelsberg.
In diesem Zusammenhang noch ein persönliches Wort: Lecker!

Udo Weingärtner (RTF-Fachwart)

 




 

 

 

 

 

Unser Vereinsmitglied Frank hat großes vor ...

362 km in 16 Stunden sollen es werden, wenn Frank Mödinger zum Sommeranfang mit dem Rad in die Beueler Partnerstadt Mirecourt fährt.

Nach vielen gemeinsamen Touren und Trainingslagern soll es dieses mal etwas ganz besonderes werden, wie in der heutigen Ausgabe des General-Anzeigers Bonn zu lesen ist.
Hier geht es zum online-Artikel.

Frank ist schon viele Jahre Mitglied im Radsportclub Sturmvogel Bonn e.V..
Der Verein wünscht ihm und seinem Mitfahrer Michael Blasczyk optimales Fahrradwetter und eine pannenfreie Tour.

Udo Weingärtner (RTF-Fachwart)

 

Hallensaison 2017/2018 vorbei - der Winter auch?

Die letzten Wochenenden lassen hoffen, dass der Winter 2017/2018 endlich der Vergangenheit angehört.
Wie auch das Indoor-Cycling-Training zu Ende ging, das schon seit einigen Jahren jeden Dienstag im Fitnessclub Heide Rosendahl in Sankt Augustin stattfindet.

Seit 10. Oktober 2017 trafen sich nicht nur Sturmvögel, sondern auch weitere Freunde zum gemeinsamen Fitnesserhalt.
Viele nutzen das Training als Sprungbrett in die neue Saison, sei es für unser Trainingslager auf Mallorca oder, um bei den ersten RTF-Veranstaltungen früh im Jahr eine gute Figur abgeben zu können.

Unser ausgebildeter JGSI Spinning Star 3-Trainer Holger (links) schafft es immer wieder, uns zu höchsten Anstrengungen zu motivieren.
Dabei bleibt der Spass nicht auf der Strecke und jeder findet sein Niveau, auf dem er optimal trainieren kann.

Wir freuen uns, in 6 Monaten ab dem 2. Oktober dem Winterspeck wieder ein Schnippchen schlagen zu können.

Jetzt heißt es für alle, die Räder zu putzen, wer es noch nicht getan hat und ab an die frische Luft.
Auch, wenn Indoor-Cycling verdammt viel Spass macht - draußen ist doch am schönsten.

Udo Weingärtner, RTF-Fachwart

 

 

 

 

Sieben Sturmvögel auf schöner Herbstfahrt

Holger H. hatte beim Samstag-Trainingtreff bei XXL-Feld zur Planung einer kleinen Herbstabschlußtour angeregt; Peter S. hat sie umgesetzt und am 25. September sonntags wurde die Tour bei bestem Herbstwetter gestartet.

Per Deutscher Bahn starteten 7 Fahrer in Menden und Bonn-Beuel mit dem RE10809 nach Koblenz. Mit einem "Gruppe&Spar 50"-Ticket kostet die Fahrt inkl. Räder nur Euro 11,80 pro Person.
Ganz nebenbei: Wären wir linksrheinisch gefahren, wäre das "RLP-Ticket" (gilt schon ab Bonn Hbf!) möglich gewesen, mit dem in ganz RLP Räder umsonst fahren, wie überhaupt in RLP am Wochenende und ab 9:00 morgens.

In Koblenz starteten wir die Radstrecke, die uns über 160 km und 1885 Hm durch unsere schöne Mittelgebirgslandschaft führen sollte.
Der Anfang aus der Innenstadt von Koblenz - Peter S. hat hier am Max-von-Laue Gymnasium 1971 Abitur gemacht - war bis Rhens etwas zäh.
Dann rollte die Gruppe doch zügig durch das wunderschöne Mittelrheintal bis nach Boppard.
Bei Kilometer 20 dann der erste lange Anstieg auf ruhiger Nebenstraße durch das Mühlental vorbei am Klettersteig und der MTB-Downhillstrecke von Boppard.

Nach 8 km Anstieg kreuzen wir bei Pfaffenheck die A61 und die Hunsrückhöhenstraße in nördlicher Richtung.
Kurz darauf folgt dann eine Traumabfahrt ins Moseltal, wo uns die Burg Thurant beim Örtchen Alken auf linker Seite grüßt.
Moseltal, Eifel- und Hunsrückhöhen erscheinen an diesem Sonntagmorgen märchenhaft, ruhig und schön.

Über die Moselbrücke wechselt die Gruppe auf die Eifelseite bei Löf und nach wenigen Kilometern flußaufwärts biegen wir bei Hatzenport in das idylische Schrumpftal ab. Ein sanfterer Anstieg von der Mosel in die Eifel ist kaum zu finden.
Im Tal reihen sich 14 Mühlen auf 7 km auf. Einige sind bewirtschaftet oder bieten Ferienwohnungen an.  Anfang Juni startet hier immer das Fest "Happy Schrumpftal" (Näheres unter http://www.schrumpftal.de).

Ein kurzer Abstecher in den kleinen Künstlerort Mörz mit seinem Dorf-Cafe war leider nicht von Erfolg gekrönt: es öffnet erst um 13:00 Uhr.
Also weiter über Münstermaifeld, Gappenach nach Polch. Hier wurde gerade ein Stadtlauf veranstaltet und das Dorf war großräumig für den Verkehr gesperrt.
Wir entschlossen uns bis Mayen durchzufahren und erst bei Kilometer 65 dier erste (und letzte) Pause zu machen.
Die 8 km dorthin fuhren wir auf dem Bahnradweg der stillgelegten Strecke von Koblenz nach Mayen. Einige Tunnels und Viadukte über das Nettetal gaben ungewohnte Einblicke in die Eifellandschaft.

In der Fussgängerzone von Mayen direkt am historischen Brückentor konnten wir im gleichnamigen Brückencafe unsere Kohlehydratespeicher mit leckerem Kuchen auffüllen.

Weiter Richtung Norden ging die Strecke durch das Nettetal mit einem knackigen Anstieg nach Volkesfeld bis Weibern.
In Kempenich dann die Rampe des Tages mit 15% mitten im Ort hoch zur B412. Die befahrene Bundesstraße zum Nürburgring wurde nur gekreuzt und nach weiteren 100 Hm endlich die fast 20 km lange Genußabfahrt über Cassel und Kesseling nach Ahrbrück an die Ahr.

Kurz etwas im Ahrtal flußabwärts und weg vom Tourismuschaos in das Sahrbachtal hinauf.
Der letzte große Anstieg der Tour über Krälingen nach Freisheim stand an.
Danach gab es noch ein paar "Wellen" nach Berg, Hilberath und Villip.

Trotz der Schwarzseherprognosen einiger Mitfahrer kamen wir nicht bei Dunkelheit in Bonn an, sondern hatten sogar noch Zeit für ein Absackerbier am Rheinufer in Ramersdorf, bevor alle müde nach Hause rollten.

Die Streckenkarte steht unter http://www.gpsies.com/map.do?fileId=rxmmzsqmhqqosdwg zum Nachlesen inklusive GPS-Download bereit.

Peter S.

 

Sturmvögel soweit die Stehtische reichen

20 Sturmvögel bei der 31. Sankt Augustiner RTF

Da freut sich der RTF-Fachwart: Schon um 8:15 Uhr gingen 8 Sturmvögel auf die Strecke der 31. Sankt Augustiner RTF.

Bereits nach wenigen Metern kamen der Gruppe weitere Sturmvögel auf dem Weg zum Start entgegen.
Und da waren ja auch noch unser Jugendwart Johnny und unser Trainer Thomas mit einigen Jugendlichen, die etwas später starten wollten.

Wie abgesprochen, trafen sich fast alle Sturmvögel um die Mittagszeit im Ziel und konnten die Tour bei der obligatorischen Bratwurst und einem kühlen Getränk Revue passieren lassen.

Genau richtig zur Ehrung der teilnehmerstärksten Vereine, wobei allerdings nicht alle Sturmvögel ihre Vereinszugehörigkeit zu erkennen gegeben haben müssen.
Denn mit 11 gezählten Sturmvögeln landeten wir nur auf dem 5. Platz der teilnehmerstärksten Vereine, wobei zum Zeitpunkt der Siegerehrung bereits diese 11 Sturmvögel vertreten waren, während einige schon weg oder noch unterwegs waren.
Tatsächlich müssen etwa 20 Sturmvögel am Start gewesen sein.

Stolz verkündete der RTW Menden 350 Teilnehmer bei seiner diesjährigen RTF, obwohl dies bei dem angekündigten Wetter nicht zu erwarten war.
Insbesondere hatte man noch die Veranstaltung des Vorjahrs in Erinnerung, wo bei strömendem Regen gerade einmal 31 Teilnehmer den Weg nach Menden fanden.

Wie so oft wurde aber jeder Teilnehmer belohnt, der der Wetterprognose trotzte und den Weg nach Menden fand.
Bei starker Bewölkung zeigte sich fast durchgehend die Sonne und die wenigen Tropfen, die hier und da mal fielen, wurden gar nicht wahr genommen.

Wie immer konnte man die hervorragend organisierte RTF des RTW Menden genießen.
Schöne Strecke, gute Verpflegung, kühle und warme Getränke, Kuchen, Grillwurst ... - Alles da! Was will man mehr.

Udo Weingärtner (RTF-Fachwart)